Ernährung in der Krise

Für die meisten selbstverständlich: prall gefüllte Regale in den Märkten. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs ist gesichert.
Was aber wenn nicht? Wie erfolgt dann Deine Ernährung in der Krise?
Du solltest immer für den Krisenfall vorbereitet sein. Bricht die Energieversorgung zusammen ist auch keine Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln über die Märkte mehr möglich. Das gesamte gewohnte Leben kollabiert.
Mit meinen Tipps kommst Du auch bei einem möglichen Zusammenbruch der Lebensmittel- und Energieversorgung gesund über die Zeit.

Wasserbevorratung für den Krisenfall

Das wichtigste Lebensmittel ist Wasser.
Lagere Dir einen ausreichenden Vorrat an stillem Wasser. In Flaschen oder Kanistern abgefülltes Wasser solltest Du möglichst kühl und dunkel aufbewahren.
Richtlinie für den Trinkwasserbedarf: etwa 30ml pro kg Körpergewicht und Tag.
Ich empfehle Dir außerdem einen Vorrat an Micropur-Tabletten zur Entkeimung des Wassers anzulegen. Diese arbeiten mit Silberionen, können Wasser von krankheitserregenden Keimen befreien und somit lange haltbar machen. Damit kannst du sogar klares Wasser aus Flüssen, Seen oder anderen Gewässern für Dich ohne Gesundheitsrisiko nutzbar machen.

Haltbare Lebensmittel für die Ernährung in der Krise

Beschaffe Dir einen Vorrat an langehaltbaren Lebensmitteln. Tiefkühlkost ist wenig geeignet, wenn die Energieversorgung für längere Zeit zusammenbrechen sollte.
Sehr gut geeignet sind alle getrockneten Hülsenfrüchte, wie etwa Bohnen, Linsen, Erbsen. Hülsenfrüchte versorgen Dich mit wertvollen Eiweißen. Pseudogetreide wie Quinoa, Buchweizen, Hirse oder Wildreis ist sehr vitalstoff- und ballaststoffreich und sollte nicht im Vorratslager fehlen.

Keimsaaten, wie Radieschen, Rettich, Bockshornklee, Rote Rübe, Linsen, Buchweizen, Sonnenblumen, Brokkoli, Kresse und vieles mehr lassen sich jederzeit auf deiner Fensterbank in Keimsprossen oder Keimpflanzen verwandeln. Damit hast du immer sehr vitalstoffreiche, frische Lebensmittel zur Hand.

Kartoffeln, Kürbisse, Zwiebeln, Möhren, Topinambur sind von Natur aus sehr lange lagerfähig. Achte darauf, dass sie möglichst kühl und dunkel gelagert werden (Keller).

Mit einem Lebensmitteltrockner kannst Du Dir getrocknete Vorräte an Gemüse wie z.B. Zucchini, Tomaten, Möhren oder Pilzen zulegen. Natürlich kannst Du auch Obst wie Apfel, Birne, Pflaume und anderes trocknen. Getrocknete Lebensmittel sind eine gute Alternative zu anderen Konservierungsmethoden. Beim Trocknen von Lebensmittels bis maximal 42 Grad Celsius  kommt es kaum zu  Vitalstoffverlusten.

Glutenfreie Nudeln z.B. aus Bohnen, Quinoa, Buchweizen sind wertvolle und gesunde Alternativen zu Weizennudeln. Mittlerweile sind diese auch in jedem Biomarkt erhältlich. Dazu kannst du Dir passierte Tomaten als Konserven in dein Lebensmittellager stellen.
Auch andere gegarte Lebensmittel in Konserven wie z.B. Mais, verschiedene Bohnen, Kichererbsen kannst Du als Konserven bevorraten. Achte darauf, dass die konservierten Lebensmittel keinen Zucker oder andere Zusatzstoffe enthalten. Bereits gegarte Lebensmittel haben den Vorteil, dass sie nur noch kurz erwärmt werden müssen. Das spart wertvolle Energie.

Wenn du Brot lagern möchtest, empfiehlt sich Pumpernickel in Dosen. Es ist sehr lange haltbar.
Sorge auch für einen Vorrat an getrockneten Küchenkräutern und Kräutern für Tees.
Natürlich kannst Du auch frische Kräuter im Blumentopf auf Deiner Fensterbank wachsen lassen.

Zusätzliche Vitalstoffversorgung für die Ernährung in der Krise

Über Grünpulver kannst du dich sehr gut mit Vitalstoffen versorgen. Geeignet sind z.B. Gerstengras, Weizengras, Brennessel, Löwenzahn, Moringa oder eine Mischung aus diesem vitalstoffreichen Grün. Diese Grünpulver kannst du ganz einfach in Wasser einrühren und trinken.
Für die Vitamin-C-Versorgung empfehle ich natürliches Pulver in Rohkostqualität z.B. aus Acerola, CamuCamu, Hagebutte. Dieses kannst du pur essen.
Denke auch an Vitamin D-Supplemente. Sie sind zu jeder Zeit unerlässlich. Empfehlung: 5000 I.E. täglich

Ausrüstung für die Krisenzeit

Zum Kochen ohne Strom eignet sich ein Campingkocher mit Butan- oder Propan-Gasflaschen oder -kartuschen. 5 kg Gas reichen für etwa 14,5 Stunden Brenndauer.
Keimgläser und Anzuchtschälen benötigst du für Dein selbstgezogenes Microgrün.
Vergiss nicht, dir auch einen Vorrat an Kerzen, Streichhölzern und Toilettenpapier zuzulegen!

 

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